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Wien (KAP) Immer mehr Österreicher stimmen sich auf Ostern mit einer Pilgerwanderung ein. Ein im Jahr 2004 in Salzburg gestartetes Kooperationsprojekt zwischen Kirche und Tourismus schlägt sich heuer österreichweit mit zahlreichen Aktivitäten während der Karwoche nieder, so der Projektverantwortliche für "Pilgern in Österreich", Anton Wintersteller, im Gespräch mit "Kathpress". Vorösterliche Pilgerwanderungen gibt es am Dienstag, 3. April, u.a. auf der Via Sacra und auf anderen Wegen nach Mariazell, auf den österreichischen Abschnitten des Jakobsweges und im Salzkammergut. Gleich zwischen 14 verschiedenen Möglichkeiten können sich die Pilger in der Steiermark entscheiden.
Eingebunden sind laut Wintersteller bis auf alle österreichischen Diözesen außer Eisenstadt und Feldkirch.
Ziel sei die "geistliche Einstimmung auf die Kartage und das Osterfest und ein Kennenlernen der heimischen Pilgerwege". Pilgern sei auch eine Form von Fasten, erklärte der Pilgerexperte: Man müsse auf Gewohntes verzichten, mit wenig Gepäck auskommen und sich den körperlichen und geistigen Anstrengungen stellen. "Wer dies erlebt hat, wird sich immer wieder auf den Weg machen und sich so eine Form der persönlichen Auszeit gönnen", meinte Wintersteller.
Ein Spezifikum des Angebots ist, "dass erfahrene Pilgerbegleiter ausgesuchte Tageswanderungen anbieten, die leicht zu bewältigen sind. Also ein Angebot das sich auch für Anfänger sehr gut eignet", so der langjährige Verantwortliche für Tourismusseelsorge in der Erzdiözese Salzburg. Wichtig seien die Gemeinschaftserfahrung unter Pilgergefährten und die geistliche Dimension des vorösterlichen Pilgertages: "Das Gespräch, die Stille, die spirituellen Impulse und nicht zuletzt die körperliche Stärkung bei einer Pilgersuppe" machten das deutlich.
(Nähere Informationen über die verschiedenen vorösterlichen Pilgerwanderungen: www.pilgerwege.at, www.pilgern.info und www.kirchen.net/tourismusreferat)
